Pflegestelle dringend gesucht

Figaro & Beti, Mutter und Sohn. Zwei Seelen, ein Herz.

Manchmal schreibt das Leben Geschichten, die das Herz schwer machen.
Und doch sind es genau diese Geschichten, die zeigen, wie stark Liebe sein kann.
Beti ist eine Hündin mit einem sanften Blick und einem ganz besonderen Wesen. Äußerst freundlich, dankbar für jede Streicheleinheit und mitunter auf rührend lustige Weise mit eigenem Köpfchen. Sie bringt einen zum Lächeln, selbst an grauen Tagen.
Ihr Sohn Figaro, noch kein Jahr alt, ist ein kleiner Hundemann voller Lebensfreude.
Und doch trägt er ein schweres Schicksal.
Figaro ist so krank, dass ihm kein langes Leben prognostiziert wurde. Unzählige Untersuchungen liegen hinter ihm. Die Diagnosen sind erschütternd, keine Hüftgelenke, gravierende Fehlstellungen von Elle und Bogen an beiden Ellenbogen. Ein kleiner Körper, der eigentlich kaum laufen sollte.
Und doch läuft er, er rennt.
Auf seine ganz eigene Weise, er liebt das Leben
Figaro bekommt dauerhaft Schmerzmittel. Muskelaufbau ist wichtig, denn wer rastet, der rostet. Und so bewegt er sich tapfer, voller Mut, als wüsste er, dass jeder Tag ein Geschenk ist. Manchmal sitzt ihm der Schalk im Nacken, gut, er ist ja noch ein Kind. Ein Kind, das einfach nur leben möchte.
Auch Mama Beti trägt ähnliche Erkrankungen in sich. In Verbindung mit Mangelernährung hat sie diese Bürde an ihren Jungen weitergegeben. Kein Vorwurf, nur eine traurige Tatsache des Lebens.
Figaro hängt sehr an seiner Mama. Sie ist sein Halt, seine Sicherheit, sein Zuhause. Und deshalb möchten wir sie nicht trennen. Seine verbleibende Zeit soll so schön wie möglich sein, mit ihr an seiner Seite.
Die Chancen auf ein gemeinsames Zuhause?
Fast unmöglich.
Und trotzdem geben wir nicht auf.
Wir suchen händeringend eine Pflegestelle für dieses besondere Mutter-Sohn-Gespann.
Ein ebenerdiges Zuhause wäre ihr Traum.
Ein kleiner Garten, in dem Figaro auf seine tapsige Art laufen darf.
Ein Platz ohne Treppen, ohne Hürden, dafür mit Herz.
Beide sind brav, stubenrein und gehen gerne spazieren. Sie brauchen kein Mitleid. Sie brauchen Liebe. Wärme. Ein weiches Körbchen. Menschen, die sie sehen, nicht ihre Diagnosen.
Tierarztkosten und Futter übernehmen wir.