Ach Mädchen, du bist so fest in unserem Herzen.

Was haben wir anfänglich diskutiert. Deine Panik war so extrem, wenn Mensch sich dir näherte. Wir geben zu, Erwartungen waenr da, auch wenn wir uns das nicht eingestehen wollten. Es war ein langer Kampf, einmal gegen die Angst, gegen die Panik, einfach gegen alles.

Verzeiflung breitete sich aus, wie können wir dir helfen. Warum bist du so voller Trauer? Jeder Zwang endete in absoluter Panik mit gezielten Beißattacken, den beide Seiten verloren. Schlaflose Nächte folgten, viele Gespräche, Nachfragen bei Erfahrenen.

Ihr müßt die Einstellung ändern. Verlangt nichts, weder aktiv noch passiv, so hieß es. Dank Kathleen lerntest du, auszuhalten. Keine Ansprüche stellen, das lernten wir voneiander.

Du brauchst uns nicht und hast auch keine Ansprüche an uns.

Wir laufen nebeneiander, jeder in sich versunken und mitunter darf man dich berühren. Für uns ein riesiger Schritt, du lernst es, auszuhalten. Klar, schön findest du es nicht und wirst es ja vielleicht auch niemals genießen. dennoch stellen wir Veränderungen fest. Wir können freudige Züge an dir feststellen, quietschen, herumhüpfen und Aufforderungen zum Spiel bei deinem Lieblingshund.

Du glaubst garnicht, wie unser Herz dabei hüpft, dich so "fast" mormal zu erleben.

Ja, der Weg wird noch lang und sehr steinig. Jedoch bist du es wert. Jeder Augenblick, jeder gemeinsame Spaziergang, jeder noch so winzige Erfolg.

Unser Herz hast du voll und ganz erobert, denn du bist tief im Inneren eine Kämpferin. Du kämpfst gegen deine eigene Furcht und gegen die allgemeinen Alltags"gefahren". Wir sind überzeugt, dass du diesen Kampf gewinnst und wir werden dir bei jedem einzelnen Schritt zur Seite stehen,

Was die Vergangenheit mit dir gemacht hat, wissen wir zum Teil, Menschen, die dir mit bester Absicht helfen wollten, scheiterten.

Nun aber hast du "Laufen" gelernt und wir hoffen und wünschen uns, dass sich DEIN Mensch findet. Der dir die Stolpersteine aus dem Weg räumt und mit dir den Weg gemeinsam geht.